Category Archives: German

Deutschsprachige Artikel

Lektüre zum Jahreswechsel – Understanding Michael Porter

UnderstandingMichaelPorterIn der Zeit “zwischen den Jahren” komme ich meist mehr zum Lesen als sonst. Und diesmal habe ich mir als Lektüre eine Neuerscheinung der HBR Press von 2012 vorgenommen: Understanding Michael Porter von Joan Magretta.

Aus der Beschreibung des Verlags:
“Competitive advantage. The value chain. Five forces. Industry structure. Differentiation. Relative cost. If you want to understand how companies achieve and sustain competitive success, Michael Porter’s frameworks are the foundation. But while everyone in business may know Porter’s name, many managers misunderstand and misuse his concepts. “Understanding Michael Porter” sets the record straight, providing the first concise, accessible summary of Porter’s revolutionary thinking.”

Hm, am bekanntesten von Porter ist wohl das 5 Forces-Framework im Zusammenhang mit der Idee der “Attraktivität” von Märkten. Das hörte sich für mich so an, als würde man von relativ statischen Marktbedingungen ausgehen, wie es sie vielleicht  in der “old economy” bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts gab – aber doch nicht in unserer Branche, in den digitalen Industrien!

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Millionengewinn oder Milliardenverlust? Das Regelwerk macht’s

Wie gesagt, früher dachte ich ja, das Ermitteln von Unternehmensergebnissen sei eine ziemlich eindeutige Sache … dass das nicht immer so ist – gerade bei Software – habe ich im letzten Blogpost besprochen.

Wenn man ein besonders drastisches Beispiel dafür braucht, wie je nach verwendetem Regelwerk für die Buchhaltung ein grundverschiedenes Ergebnis rauskommt – da wird man auch hierzulande fündig, und zwar außerhalb der Softwarebranche.

Im März dieses Jahres berichtete DIE ZEIT unter dem schönen Titel “Wie man’s gerade braucht” über das Jahresergebnis 2011 der Commerzbank.

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HP’s Abschreibung für Autonomy – Ein Opfer kreativer Buchführung?

Früher dachte ich ja, mit meiner technischen Ausbildung, dass Buchführung und die Erstellung von Finanzberichten vielleicht mühsam und anstrengend ist, vielleicht ist es auch schwierig, die Regeln alle zu kennen und zu beachten, aber ich glaubte, dass es eine relativ eindeutige Sache ist. Zum Beispiel die Gewinn- und Verlustrechung: Umsätze minus Kosten ist Gewinn, das ist doch eindeutig, oder? 2+2 = 4 und so …

Im Laufe der Zeit lernte ich jedoch, dass es insbesondere bei der Gewinn- und Verlustrechnung viele Abgrenzungsschwierigkeiten gibt, zum Beispiel die Frage, wann genau Umsätze aus grossen, komplexen Aufträgen in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt werden dürfen (revenue recognition).

Dies wird uns diese Tage wieder durch den Streit zwischen HP und dem früheren CEO von Autonomy vor Augen geführt.

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Obama’s Wiederwahl – Technologie im Dienst der Politik

Heute bin ich auf einen Hintergrundartikel gestoßen, der die Rolle der IT-ler bei der Wiederwahl von Obama beleuchtet. Im Original auf theatlantic.com heisst der Artikel “When the Nerds Go Marching In” – gefunden habe ich ihn über die re-publizierte Version auf businessinsider.com, hier unter dem Titel: “40 Engineers Worked 14-Hour Days, 7 Days A Week To Get Obama Reelected—Here Is Their Story“. Der Artikel ist lang und teilweise etwas schwierig zu lesen, aber er enthält so viele interessante Aspekte, dass er sich wirklich lohnt.

Ein paar besondere Highlights aus meiner Sicht:

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Strategische Planung …

Im letzten Blogpost hatte ich darüber geschrieben, wie strategische Planung ganz allgemein dazu beitragen kann, ein besseres Verständnis für das Umfeld zu entwickeln. So wird es möglich, Entwicklungen im Markt aktiv zum eigenen Vorteil zu nutzen.

Ein Bereich, in dem es besonders lohnend ist, sich proaktiv selbst zu engagieren ist der Bereich strategische Partnerschaften und M&A (Firmenübernahmen).

Dazu bald mehr …

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Strategische Planung – Fortune Favors the Prepared Mind

“Fortune favors the prepared mind”

Das ist ein Zitat, das mir schon immer gut gefallen hat. Es stammt laut wikiquote von Louis Pasteur und bezieht sich ursprünglich auf wissenschaftliche Beobachtungen: “In the field of observation, chance favors the prepared mind.”

Ich sehe das Zitat gerne in Zusammenhang mit strategischer Planung: in der Welt von Software/ Internet/ Social/ Mobile, die sich ja aufregend schnell entwickelt und verändert, ist es sehr wertvoll, gelegentlich vom Tagesgeschäft mal einen Schritt zurück zu treten und an der Strategie zu arbeiten. Dazu gehört natürlich, den Markt zu analysieren, z.B.

  • Wie entwickelt sich der für uns relevante Markt und welche Trends verändern ihn?
  • Welche Strategien verfolgen die Mitbewerber?
  • Aus welcher Ecke könnten neue Lösungen für Kundenprobleme und damit auch neue Mitbewerber kommen?

Allein diese Fragen explizit zu bearbeiten schärft die Aufmerksamkeit für Entwicklungen im Markt: so nimmt man Veränderungen deutlicher und früher wahr – der “vorbereitete Geist” – und kann daraus aktiv geschäftliche Möglichkeiten entwickeln, was dann manchmal von aussen wie ein “Glücksfall” erscheinen mag.

“Fortune favors the prepared mind.”

 

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Adhocracy in Istanbul

Adhocracy Logo in 3D - Printed by a MakerBot

Adhocracy Logo in 3D – Printed by a MakerBot

Seit Mitte Oktober und noch bis zum 12. Dezember findet in Istanbul die zweite Design-Biennale statt. Die zwei zentralen Ausstellungsorte sind im Museum “Istanbul Modern” und in der nahegelegenen ehemaligen griechischen Grundschule. Das übergreifende Thema ist “Imperfection” und es geht um Design im weiteren Sinn, ein Schwerpunkt ist beispielsweise der Bereich Stadtplanung.

Ganz besonders interessant fand ich die Ausstellung in der griechischen Grundschule mit dem Titel “Adhocracy“: hier gab es für mich ganz überraschend einen starken Bezug zur Web- und Internet-Welt, denn der Titel erklärt sich folgendermassen:

“Design is on the move: it is migrating from the rigid domain of bureaucracy towards the … realm of adhocracy.” 

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Internetzugang unterwegs – Her mit dem WLAN!

Ich war dieses Jahr zum ersten Mal in der Türkei und eine Sache, die mir dabei besonders positiv aufgefallen ist, ist die Internetaffinität: praktisch jeder Laden und jedes Hotel, Restaurant, Cafe oder sonstiges Lokal hat eine zeisprachige Webseite – und die großen Sehenswürdigkeiten natürlich sowieso. Und mir als Besucherin aus dem Ausland nützt das auch, denn ich kann die Internetangebote problemlos nutzen, da es in sehr vielen Lokalen und in den meisten Hotels gratis und problemlos WLAN gibt.

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Delivery Hero – ein deutsches Startup mit beeindruckender Finanzierung

Europäische Startups haben es oft schwer, eine aggressive Wachstumsstrategie zu verfolgen, denn hohe Risikokapitalsummen sind im Vergleich zu den USA doch deutlich schwerer zu bekommen.

Umso ermutigender finde ich die Geschichte von Delivery Hero. DeliveryHero geht auf das deutsche Startup lieferheld.de zurück, hat nach wie vor seinen Hauptsitz in Berlin und ist inzwischen in 12 Ländern rund um den Globus vertreten.

Mehr zur beeindruckenden Wachstumsgeschichte von Delivery Hero (in englischer Sprache)

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