Tag Archives: IFRS

Millionengewinn oder Milliardenverlust? Das Regelwerk macht’s

Wie gesagt, früher dachte ich ja, das Ermitteln von Unternehmensergebnissen sei eine ziemlich eindeutige Sache … dass das nicht immer so ist – gerade bei Software – habe ich im letzten Blogpost besprochen.

Wenn man ein besonders drastisches Beispiel dafür braucht, wie je nach verwendetem Regelwerk für die Buchhaltung ein grundverschiedenes Ergebnis rauskommt – da wird man auch hierzulande fündig, und zwar außerhalb der Softwarebranche.

Im März dieses Jahres berichtete DIE ZEIT unter dem schönen Titel “Wie man’s gerade braucht” über das Jahresergebnis 2011 der Commerzbank.

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HP’s Abschreibung für Autonomy – Ein Opfer kreativer Buchführung?

Früher dachte ich ja, mit meiner technischen Ausbildung, dass Buchführung und die Erstellung von Finanzberichten vielleicht mühsam und anstrengend ist, vielleicht ist es auch schwierig, die Regeln alle zu kennen und zu beachten, aber ich glaubte, dass es eine relativ eindeutige Sache ist. Zum Beispiel die Gewinn- und Verlustrechung: Umsätze minus Kosten ist Gewinn, das ist doch eindeutig, oder? 2+2 = 4 und so …

Im Laufe der Zeit lernte ich jedoch, dass es insbesondere bei der Gewinn- und Verlustrechnung viele Abgrenzungsschwierigkeiten gibt, zum Beispiel die Frage, wann genau Umsätze aus grossen, komplexen Aufträgen in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt werden dürfen (revenue recognition).

Dies wird uns diese Tage wieder durch den Streit zwischen HP und dem früheren CEO von Autonomy vor Augen geführt.

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